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KI & Medienproduktion

Mein Layout Copilot: Je mehr ich damit arbeite, desto größer werden die Möglichkeiten.

Mein eigenes KI-Plugin beschäftigt mich gerade mehr als jedes andere Projekt. Dabei merke ich, wie viel in diesem Werkzeug steckt — und wo für mich im Moment die wichtigste Grenze liegt.

Von Simon Bennemann

Aktuell verbringe ich besonders viel Zeit mit meinem Layout Copilot. Ich entwickle ihn weiter, probiere Aufgaben aus und schaue, wie weit sich die Verbindung zwischen Codex und den Adobe-Programmen treiben lässt. Je intensiver ich damit arbeite, desto mehr merke ich, wie mächtig dieses Werkzeug für die Mediengestaltung werden kann.

Mit jeder Aufgabe entsteht die nächste Idee

Mal geht es um ein einzelnes Asset, mal um eine Illustration, einen Layoutnachbau oder eine Änderung an einem bestehenden Dokument. Spannend wird es besonders dann, wenn mehrere Schritte ineinandergreifen: Informationen recherchieren, Text überarbeiten, ein Motiv erzeugen und alles direkt im Layout zusammenführen.

Genau dabei hilft mir mein Hintergrund in der Printproduktion. Ich kenne die manuellen Schritte und kann einschätzen, worauf es im Ergebnis ankommt. Aus der Frage „Kann das Plugin diese Aufgabe übernehmen?“ wird schnell die nächste: „Wie könnte ich den ganzen Ablauf sinnvoll aufbauen?“ Auch Beschnitt, Farbräume und technische Kontrollen gehören für mich dazu.

Am meisten begeistert mich, dass aus einer beschriebenen Idee direkt etwas Bearbeitbares im Dokument entstehen kann.

Die größte Hürde ist für mich gerade der Datenschutz

Bei aller Begeisterung gibt es einen Punkt, der für mich über den praktischen Einsatz entscheidet: der Umgang mit sensiblen Kundendaten. Ein Plugin sitzt direkt an den Arbeitsdateien. Texte, Bilder, Briefings und Dokumentvorschauen können Informationen enthalten, die nicht für eine externe KI-Verarbeitung bestimmt sind.

In meinem aktuellen Setup verarbeite ich deshalb keine sensiblen Kundendaten mit dem Copilot. Dass das Panel lokal in InDesign läuft, sagt allein noch nichts darüber aus, wo die angebundene KI die übergebenen Inhalte verarbeitet. Für mich müssen Datenwege und der zulässige Umgang mit den Inhalten geklärt sein, bevor daraus ein Werkzeug für solche Kundenprojekte werden kann.

Für die Weiterentwicklung stehen deshalb eigene, fiktive oder ausdrücklich dafür freigegebene Inhalte im Vordergrund. Damit lässt sich viel erkunden: Abläufe testen, gestalterische Möglichkeiten ausloten und herausfinden, an welchen Stellen die Ergebnisse noch genauer geprüft werden müssen.

Genau an dieser Verbindung möchte ich weiterarbeiten

Für mich ist der Copilot gerade das greifbarste Beispiel dafür, was ich mit Codex als Produktionstool meine. Das Potenzial sehe ich immer deutlicher. Gleichzeitig gehört zur Weiterentwicklung, den Umgang mit Daten genauso ernst zu nehmen wie die gestalterischen Ergebnisse. Beides muss im Arbeitsalltag zusammenpassen.

Mehr über den Layout Copilot und seine Möglichkeiten →